Projektgebiete

Die Oldenburger Graben Niederung liegt im nördlichen Ostholstein auf der Halbinsel Wagrien. Sie ist die größte Niederung Schleswig-Holsteins. Der Oldenburger Graben beinhaltet eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Nach der letzten Eiszeit ist ein Fjord entstanden, der durch Versandung der Verbindung zur Ostsee zum Binnensee wurde, schließlich verlandet ist und trockengelegt wurde.

Projektgebiet

Die Oldenburger-Graben-Niederung ist ein besonderer Schwerpunkt des Naturschutzes in Schleswig-Holstein. Sie erstreckt sich als Niederungszone von der Hohwachter Bucht im Westen bis zur Lübecker Bucht im Osten. Die Niederung teilt die Moränenlandschaft der Halbinsel Wagrien von Nordwesten nach Südosten. Die Länge der Niederung beträgt ca. 22 km und weist eine Breite von 500 m bis 3 km auf. Große Teile der ca. 5.000 ha großen Niederung des Oldenburger Grabens liegen unter dem Meeresniveau.

Mehrere Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorien liegen in der Niederung oder an ihrem Rand: die Naturschutzgebiete Wesseker See, Weißenhäuser Brök und Oldenburger Bruch, die Vogelschutzgebiete Oldenburger Graben und Östliche Kieler Bucht, sowie die FFH-Gebiete Strandseen der Hohwachter Bucht und Putlos. Sie bildet einen Schwerpunktbereich im Biotopverbundsystem in Ostholstein. Der Abschnitt im Bereich der Hochwachter Bucht umfasst den Weißenhäuser Strand mit dem Ort Weißenhaus. Der Abschnitt im Bereich der Lübecker Bucht umfasst den Dahmer Strand mit dem Ort Dahme.

Oldenburger Graben